Ansbach. Unter dem Vorsitz des Landgerichtsdirektors  Klingel  begann am Montag die zweite Tagung des Schwurgerichts am hiesigen Landgericht mit der Anklagesache gegen den am 15. Januar 1907 geborenen led. Georg  Hirsch  von Gollachostheim, zuletzt Großknecht in Pfahlenheim, seit 17. März ds. Js. dahier in Untersuchungshaft wegen eines Verbrechens des Mordes.

So begann der am Dienstag, den 17. Juli 1934 erschiene Zeitungsartikel, der auf ‚anschauliche‘ Weise den Mord an einer Dienstmagd in Pfahlenheim beschreibt.


Über "Die Person des Mörders", die "Ausführung der Tat", die "Beschreibung des Tatortes", das Verhalten "Nach der Tat" und letztlich die "Todesstrafe" ist zu lesen und gewährt auf eindrucksvolle Weise Einblick in den damaligen Journalismus und den Tathergang.
Als im Dezember 1962 die Sparkassenmorde in Mittelfranken die Aufmerksamkeit der Bürger auf sich zogen , erschien in der Fränkischen Landeszeitung nochmals ein Augenzeugenbericht über die letzte Hinrichtung 1935 in Ansbach.


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