obstbaueme_tGeschichtliches des Obst,- und Gartenbauvereins. Zum besseren Verständnis der Entwicklung des Obstbaus bis ins 19. Jahrhundert hinein mag ein kurzer historischer Abriss dienen.

Die Markgrafen von Ansbach maßen dem Obstbau große Bedeutung zu. So erging 1691 eine Verordnung, die beinhaltete das Hausväter, je nach größe ihres Gartens oder Feldes eine bestimmte Anzahl an Obstbäumen zu pflanzen und in gutem Zustand zu halten hatten. Das ging zwischen 1715 und 1783 soweit, dass Eheleute zur Hochzeit zwei fruchtbare Bäume pflanzen mussten - und weiter - nur deutsches Obst und Hochstämme verwendet werden durften um den Artenbestand zu sichern.

eyring_tÜber Höhen und Tiefen des Obstanbaus kommen wir zu Albrecht Friedrich Eyring, Kirchenrat und Pfarrer in Lipprichhausen und Herrnberchtheim.

So meldete im Dezember 1882 die Gemeinde Lipprichhausen dem Bezirksamt Uffenheim, dass am 01.01.1883 auf Anregen von Pfarrer Eyring ein Verein zur Förderung des Obstbaus gegründet werden soll, der die Gemeinden Gollachostheim, Lipprichhausen und Pfahlenheim umschließt. Durch diese Gründung war die Zelle der heutigen landesweiten Organisation für Obst,- und Gartenbau gelegt worden. Gerne verweise ich an dieser Stelle auf die Seite der Gemeinde Hemmersheim (OT Lipprichhausen - OVG) oder die ausführlichen Darstellungen über die 100-jährige Geschichte des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege.

 


Downloads: