Die Chronik der Musikkapelle gliedert sich in zwei zeitliche Abschnitte. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen von 1924 - 1937 schlossen sich Musiker zum Posaunenchor Pfahlenheim zusammen. Gegründet wurde der Chor von

Georg Letterer, Loenhard Hofmann, Johann Döller, Georg Albig, Willi Krämer, Fritz Bergmann, Wilhelm Bergmann, Hans Ströbel, Leonhard Schmidt, Wilhelm Schamann, Georg Horn und Willi Stammler.

Posaunenchor PfahlenheimIhr Sprecher war Georg Letterer, der auch die Leitung des Posaunenchores übernahm, wenn ihr Ausbilder und Dirigent Herr Gebhardt aus Gülchsheim nicht anwesend war. Herr Gebhard besorgte auch die ersten 12 Instrumente, die der Chor nach Aussagen ohne größere Probleme aus Nürnberg bekam. Die zwölf Musiker spielten zuerst Kirchenmusik und später auch Märsche und andere Volksweisen. 1937 löste sich der Verein auf.

Den zweiten Anlauf nahm 1961 der damalige Bürgermeister Ernst Schmidt und einige andere Blasmusik interessierte Bürger und gründeten den Verein Bläserchor Pfahlenheim. Bei der Gründung waren es 15 aktive Musiker:

Richard Hümmer, Rudolf Albig, Willi Ballmann, Michael Müller, Paul Bergmann, Werner Schamann, Günther Krämer, Siegfried Horn, Karl Schmidt, Ernst Schmidt, Roland Oppelt, Robert Hümmer, Manfred Hümmer, Ernst Bergmann und Günther Schmidt.


Blasmusik Creativ PurDer erste Vorstand des Vereins war von 1961 - 1970 Richard Hümmer; weitere Vorstände von 1970 - 1971 Roland Oppelt; 1971 - 1973 Michael Müller; 1973 - 1979 Vorstandschaftsprecher Herbert Albig und von 1979 bis Heute Karl Ballmann.

Der erste Dirigent von 1961 - 1962 war Karl Kretschmer sowie 1962 Hans Kochel - beides Lehrer die in der Schule von Pfahlenheim unterrichteten. Von 1963 - ???? Karl Korschinsky.

1971 nahm der Verein an einer Musikwertung in Uffenheim teil und belegte in der Gruppe B den ersten Rang.

1975 hatte der Verein bereits 32 aktive Mitglieder. 1984 wurde die fränkische Tracht mit dem dafür typischen Dreispitzhut angeschafft. Der Verein spielt seither auf kirlichen und politischen Veranstaltungen in der Region.

In den Jahren 1966, 1975, 1979 und 1988 bildete der damilige Dirigent Karl Korschinsky 54 Nachwuchsmusiker aus und konnte somit den Fortbestand der Kapelle sichern.